Berufslehre oder Mittelschule

Welchen Weg sollen Jugendliche für ihre erfolgreiche Berufslaufbahn beschreiten? Denjenigen über eine Mittelschule oder über die berufliche Grundbildung und dazu allenfalls noch eine Berufsmaturität?
Die Wege über die berufliche Grundbildung und über die Mittelschule sind gleichwertig und durchlässig. Mit der Berufsmaturität besteht für schulisch starke Jugendliche die Möglichkeit, das Beste aus beiden Wegen zu verbinden.
Entscheidend für den persönlich richtigen Weg sind die individuellen Fähigkeiten, Neigungen und Interessen.
Wer sich im Schweizer Schul- und Bildungssystem auskennt, kann bewusster eine Entscheidung treffen.


Berufslehre

Eine berufliche Grundbildung vermittelt die zur Ausübung eines Berufes notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse. Sie erfolgt in einer zweijährigen Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest EBA oder einer drei- oder vierjährigen Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ.
In Ergänzung zur drei- oder vierjährigen Grundbildung kann die Berufsmaturität absolviert werden.


Gymnasium

In vier (Kurzzeitgymnasium) bis sechs (Langzeitgymnasium) Jahren erlangt man an der Kantonsschule die gymnasiale Maturität, die zu einem Studium an einer Hochschule berechtigt.


Fachmittelschule

Nach drei Jahren Fachmittelschule erlangt man das Diplom und nach einem weiteren Jahr kann man die Fachmaturität erlangen, die zu einer Ausbildung an einer Höheren Fachschule oder einem Studium an bestimmten Fachhochschulen berechtigt.