Berufsmaturität

Wer sich für die Berufsmaturität entscheidet, ergänzt die drei- oder vierjährige berufliche Grundbildung mit erweiterter Allgemeinbildung.
Neben dem Berufsabschluss mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ verfügen die Absolventen und Absolventinnen über ein Berufsmaturitätszeugnis.

Die Berufsmaturität kann lehrbegleitend (BM1) oder nach einer Lehre (BM2) absolviert werden.

Sie berechtigt zum Studium an einer entsprechenden Fachhochschule.


Bei allen Berufsmaturitätstypen ist der Grundlagenbereich Deutsch, Französisch, Englisch und Mathematik. Der Grundlagenbereich wird durch einen Schwerpunktbereich ergänzt. Es gibt fünf verschiedene Schwerpunktbereiche, d.h. fünf verschieden Berufsmaturitätstypen. Der Schwerpunktbereich wird passend zum Lehrberuf gewählt und richtet sich gleichzeitig nach den verwandten FH-Fachbereichen aus.


Die fünf Berufsmaturitätstypen

Berufsmaturität Gestaltung und Kunst (ARTE)

  • Den Schwerpunkt bilden die Fächer Gestaltung, Kunst, Kultur, Information und Kommunikation.

Berufsmaturität Gesundheit und Soziales (GESO)

  • Den Schwerpunktbereich bilden die Fächer Sozial- und Naturwissenschaften.

Berufsmaturität Natur, Landschaft und Lebensmittel (NLL)

  • Den Schwerpunktbereich bilden die Fächer Biologie, Physik und Chemie.

Berufsmaturität Technik, Architektur, Life Sciences (TALS)

  • Den Schwerpunktbereich bilden die Fächer Physik und Chemie. Mathematik wird stärker betont als in den anderen Ausrichtungen.

Berufsmaturität Wirtschaft und Dienstleistungen
Typ Wirtschaft (WD-W)

  • Den Schwerpunktbereich bilden die Fächer Finanz- und Rechnungswesen, sowie Wirtschaft und Recht. Die beiden Fremdsprachen sind stärker betont als in den anderen Richtungen.

Typ Dienstleistungen (WD-D)

  • Den Schwerpunktbereich bilden die Fächer Finanz- und Rechnungswesen. Wirtschaft und Recht wird stärker betont als in den anderen Ausrichtungen.

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